Strom aus der Wüste

Der Gedanke der Energiegewinnung aus Sonne ist uralt. Und es gab beziehungsweise gibt bereits zahlreiche Projekte zur Energiegewinnung aus den Sonnenstrahlen, noch dazu in Wüstenregionen.

Trotzdem gab es bisher keine derartig große Initiative, die eine Energieversorgung von ganzen zusammenhängenden Regionen länderübergreifend versucht umzusetzen. Und dieses Projekt ist lohnenswert: Letztlich könnte mit gerademal einem Promille an Fläche der Gesamtwüstengröße Nordafrikas, die gesamte Welt mit Strom versorgt werden – und alleine dieser Gedanke ist enorm.

Und wie funktioniert das nun?
Die Technik ist relativ simpel: Durch Parabolspiegel werden Sonnenstrahlen so gebündelt, das Wasser erhitzt wird und diese verdampft. Der Dampf wird gebündelt und mittels einer Turbine, angetrieben durch diesen, Strom erzeugt.

Dieses Konzepot der sogenannten solarthermischen Kraftwerke existiert beispielsweise in den USA schon seit 20 Jahre und hat somit seine Langezeittests bestanden. Der einzige Haken in der afrikanischen Wüste ist der Stromtransport und natürlich die Anzahl der Kraftwerke zur Erzeugung. Es müssen Distanzen von 3000 bis 4000km überwunden werden und dies natürlich möglichst ohne großen Leistungsverlust.

Anzeigen